Nach der Küche ist das Badezimmer vermutlich der Raum, der Bauherren in puncto Planung am meisten abverlangt. Es geht schließlich darum, ansprechende Optik und schönes Design mit einem Höchstmaß an Komfort, Funktionalität und praktischen Nutzen in Einklang zum bringen. Welche Materialien eignen sich dafür am besten? Welche Sanitärobjekte kommen in Frage? Was ist die beste Raumaufteilung bei vorgegebener Raumgröße? Soll der Sanitärbereich nur der täglichen Körperpflege dienen oder darf er ruhig etwas luxuriöser sein und einen Hauch von Wellness-Oase aufweisen?

Fliesen – variantenreich, robust und pflegeleicht

Erste Wahl für Bodenbeläge und Wände in Sanitärräumen sind Fliesen. Sie harmonieren nicht nur perfekt mit der zum VODIES-Standard gehörenden Fußbodenheizung (mehr zum Thema Fußböden lesen Sie hier), sondern sind auch sehr pflegeleicht. Unter hygienischen Gesichtspunkten ist dieser Aspekt gerade für Nassräume besonders wichtig. Aber Fliese ist nicht gleich Fliese. Je nach Material und Oberflächenbeschaffenheit gibt es wesentliche Unterschiede bei der Rutschfestigkeit und Wasseraufnahme. Beide Werte gilt es in Einklang zu bringen. So sollte eine Fliese im privaten Badezimmer mindestens einen Wert von R10 im Hinblick auf die Rutschfestigkeit aufweisen. Die Wasseraufnahme ist vor allem von den Poren des Materials abhängig: Fliesen mit größeren Poren nehmen mehr Wasser auf, sind aufgrund der „raueren“ Oberfläche aber auch rutschfester. Fliesen mit kleineren Poren nehmen weniger Wasser auf, sind daher „glatter“ und leichter zu reinigen, da weniger Schmutz in die Oberfläche dringt. Die Kunst besteht folglich darin, einen guten Kompromiss aus beiden Eigenschaften zu erreichen. Geeignete Beläge sind beispielsweise Fliesen aus Steinzeug, Feinsteinzeug oder Keramik. Bei der Fülle an Möglichkeiten empfiehlt es sich jedoch unbedingt, sich von einem versierten Experten aus dem Fachhandel beraten zu lassen. Noch wichtiger ist eine fachkundige Beratung, wenn Bauherren sich im Badezimmer für Bodenbeläge wie etwa Holz oder Naturstein entscheiden. So weisen Natursteinfliesen – etwa aus Granit – aufgrund ihrer polierten Oberflächen oftmals eine relativ geringe Rutschfestigkeit auf.

An Wandflächen, die nicht gefliest werden sollen, kann Latexfarbe eine gute Alternative sein. Sie ist abwaschbar und abriebfest. Hier empfiehlt es sich allerdings , auf gute Qualität zu achten. Denn obwohl Latexfarbe abwaschbar ist, muss sie beispielsweise den Austausch von Wasserdampf zulassen, damit es nicht zu Schimmelbildung kommt. Mit anderen Worden: Feuchtigkeit, die sich in der Wand befindet, muss auch wieder durch die Farbschicht diffundieren können.

Sanitärobjekte – edel, funktional und komfortabel

Dusche, Wanne, Waschbecken, WC – was soll wie und wo installiert werden? Auf die Dusche wird heute kaum ein Bauherr verzichten wollen. Und die zeichnet sich in allen VODIES-Häusern durch ein besonderes Komfortmerkmal aus: Sie ist standardmäßig durchgefliest, wird somit als bodengleiche Dusche ausgeführt, die ohne eine herkömmliche Duschtasse auskommt. Diese Lösung ist nicht nur optisch ein Genuss, sondern auch unter ergonomischen Gesichtspunkten ein absoluter Gewinn – schon deshalb weil der Zugang vollkommen barrierefrei erfolgen kann.

Für manchen Bauherren ist die Badewanne nach wie vor der Inbegriff von Badevergnügen und daher Wohlfühlfaktor Nummer eins im häuslichen Bad. Ob man sich wohlfühlt, hängt entscheidend von der Größe der Badewanne ab, die im Idealfall der eigenen Körpergröße entsprechen sollte. Die Maße gängiger Wannen reichen von kleinen Raumsparwannen mit den Maßen 157 mal 50 cm bis hin zu zwei mal ein Meter großen Badewannen. Selbst Zwei-Personen-Wannen und sogenannte Whirlwannen mit Luft- und Wasserdüsen sind erhältlich. So lässt sich – wenn es die Raumgröße gestattet – aus dem Badezimmer geradezu eine private Wellness-Oase machen. Neben Größe und Form der Badewanne spielt ihr Material eine wichtige Rolle. Soll es Acryl oder Stahl sein? Beide Varianten haben Stärken und Schwächen. So hat eine Wanne aus Stahl zum Beispiel Vorteile in Bezug auf Kratzfestigkeit und Langlebigkeit, größere Formenvielfalt bietet aber Acryl. Pflegeleicht sind beide Materialien.

Einfache Pflege und Reinigung ist beim WC noch wichtiger als bei der Badewanne oder Dusche. Hier haben moderne, spülrandlose WCs inzwischen die Nase vorn. Denn eine Kante am Beckenrand, die wie ein „Schmutzfänger“ wirkt, gibt es bei dieser neuen WC-Variante nicht. Mit ihr geht übrigens oft eine neue, wassersparende Spültechnik einher. Und ist das WC wandhängend montiert, lässt sich der Boden darunter viel leichter wischen als bei einem auf dem Boden stehenden WC. Bei allen theoretischen Überlegungen zum Thema Toilette empfiehlt es sich, vor der Entscheidung für ein bestimmtes WC einfach einmal Probe zu sitzen. Denn auf das eigene Gefühl kann man sich bekanntlich am besten verlassen.

Wer sich ein Plus an Hygiene wünscht – nicht zuletzt im Hinblick aufs Älterwerden – wird sich möglicherweise sogar für ein Dusch-WC entscheiden. Diese clevere Symbiose aus WC und Bidet kann sogar mit einer Fönfunktion kombiniert werden. Ist genug Platz im Badezimmer vorhanden, kann neben dem WC zusätzlich ein Bidet installiert werden, dessen Becken sich übrigens auch prima als Fußbad nutzen lässt.

Vielfalt ist Trumpf gilt natürlich auch bei Waschbecken bzw. Waschtischen. Ob eckige oder runde Formen, Doppelbecken, aufgesetzte Varianten oder Waschtische inklusive Unterschrank – alles ist grundsätzlich möglich, muss aber rechtzeitig geplant werden, damit alle Anschlüsse, Leitungen und erforderlichen Steckdosen tatsächlich an der richtigen Stelle installiert werden können. Apropos Anschlüsse: Soll die Waschmaschine im Badezimmer ihren Platz bekommen, müssen neben einer 230-Volt-Steckdose natürlich ein spezieller Wasserzulauf sowie der Abfluss an der gewünschten Stelle eingeplant werden.

Zum VODIES-Standard gehört übrigens immer der komfortable Handtuchtrockner, mit dem alle Badezimmer serienmäßig bestückt werden. Wer auf Sichtschutz Wert legt, kann zudem die Fenstergläser im Badezimmer mattieren lassen. Denn auch diese Möglichkeit ist von Vornherein im VODIES-Standard enthalten.

Armaturen – es ist nicht alles Gold, was glänzt

Die sprichwörtlichen „goldenen Wasserhähne“ werden wohl die wenigsten Bauherren installieren lassen. Dennoch sind Armaturen so etwas wie das Tüpfelchen auf dem i bei der Badezimmereinrichtung. Aber auch hier geht es nicht nur um gutes Aussehen, sondern auch um Funktionen. Beim Wasserhahn am Waschtisch werden sich die meisten Menschen für einen Einhebelmischer entscheiden, mit dem sich die Wassermenge sowie Warm- und Kaltwasser stufenlos regulieren lassen. In der Dusche und an der Badewanne haben sich in jüngster Zeit Thermostat-Armaturen durchgesetzt. Sie verfügen über zwei getrennte Bedienelemente, mit denen sich der Wasserzulauf und die Temperatur separat regeln lassen. Das ist nicht nur komfortabel, sondern auch sehr effizient in Sachen Energie- und Wasserverbrauch. Eine Alternative zu den genannten Varianten ist die aus zwei einzelnen Wasserhähnen bestehende Mischbatterie, die es in modernem Design ebenso wie im Retro-Look gibt. In puncto Wasser- und Energieverbrauch ist sie jedoch weniger überzeugend.

In der Regel bestehen Armaturen aus Edelstahl oder Chrom. Mit speziellen Beschichtungen lassen sich heute aber auch zahlreiche andere Farbtöne erzeugen. Ohnehin sind dem Variantenreichtum kaum Grenzen gesetzt. Wahrscheinlich aber dem Geldbeutel, denn designorientierte Armaturen mit ausgefeilter Technik haben natürlich auch ihren Preis.

Dass man sein Badezimmer attraktiv gestalten und dabei preislich „auf dem Teppich“ bleiben kann, beweist VODIES etwa mit den hochwertigen Serien von Sanibel (www.sanibel.de) und Vigour (www.vigour.de).

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